Förderverein Koba - Hilfe für Kamerun - e.V. 
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Unsere Bankverbindung

Förderverein KOBA - Hilfe für Kamerun - e.V.
Kto. Nr. 1020261127
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Sparkasse Karlsruhe

Herzlichen Dank der Firma SIS Papenburg, Inh. Holger Schulte, Flachsmeerstr. 9 - 10,
26871 Papenburg für die kostenlose Nutzung der Templates.

Ein großes Problem Kameruns ist die zunehmende Landflucht: Die Bewohner der ländlichen Gebiete wandern in die großen Städte ab und erhoffen sich dort Arbeit und Geld. Während das unaufhaltsame Anschwellen der Städte diese zum Teil schon kollabieren lässt, droht dem so wichtigen Sektor der Landwirtschaft eben durch die Abwanderung bedingt eine für ganz Kamerun lebensbedrohliche Vernachlässigung.

Hier liegt der Ansatzpunkt für langfristige, effektive Hilfe: Durch eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den ländlichen Gebieten, kann neue Perspektive für die Dörfer entstehen und somit der Landflucht Einhalt geboten werden.

An diesem Punkt möchte unser Verein ansetzen: 

  Sauberes Trinkwasser
  Regelmäßige medizinische Versorgung
  Schulbildung für ältere Kinder

Projekt: Wasser für Koba (Projekt realisiert) 

... Koba ist ein kleines Bergdorf im Westen Kameruns. Die Menschen leben unter einfachsten Bedingungen als Bauern, die auf ihren Plantagen soviel anbauen können, dass es für sie und ihre Familien zum Leben gerade ausreicht. Trinkwasser gibt es im Dorf nicht, sondern muss aus einem weit entfernten Tümpel in Kanistern ins Dorf getragen werden. Sehr oft ist das Wasser stark verschmutzt und sehr viele Menschen werden dadurch krank. Mit den uns zur Verfügung gestellten Geldern konnten wir einen einheimischen Hydro-Geologen beauftragen den Untergrund von Koba zu untersuchen. Dabei wurde festgestellt, dass es in einer Tiefe von ca. 50 Metern sauberes Trinkwasser gibt. In einer mehrwöchigen Aktion, die von vielen technischen Schwierigkeiten begeleitet war, konnten wir für ca. € 15.000,- einen Tiefbrunnen bohren lassen. Inzwischen haben die Menschen von Koba sowie der umliegenden Gegend Zugang zu sauberem Trinkwasser. 


Kinder aus KOBA mit Wassereimern   Chef der Brunnenfirma Filtrex( L)        Filtrex LKW mit Bohrgerüst beim Ein-
                                                        mit unserem Mitarbeiter Gideon (R) xxrichten der Bohrstelle in Koba

Projekt:Schulbildung für ältere Kinder in KOBA (Projekstart: Läuft bereits)

Unser zweites Projekt, das wir im November 2008 begonnen haben, ist der Ausbau der schulischen Bildung in KOBA. In Koba gibt es eine renovierungsbedürftige, kleine Dorfschule, die jedoch nur die Kinder der ersten Klassen unterrichtet. Bereits für den regelmäßigen Besuch der ersten Klassen fehlt vielen Eltern das Geld. Schule kostet in Kamerun Geld. Ein weitergehender Schulbesuch über die ersten Klassen hinaus, ist in Koba nicht möglich. Ältere Kinder suchen ihre Chance in den Großstädten und verschwinden dort oftmals. 

Im ersten Step konnten wir das Dach der alten Schule erneuern. Weiterhin haben wir an eine kamerunischen Schreinerei einen Auftrag über die Fertigung und Lieferung von 25 neue Schulbänken vergeben. 

Der Besuch unserer 1. Vereinsvorsitzenden Ulli Gay im Frühjahr 2009 solltre dazu dienen, Renovierungsarbeiten am alten und baufällige Schulgebäude in KOBA abzusprechen sowie weiteres Möbel und Schulmaterialien für den Unterricht zu beschaffen. Weiterhin sollte mit offiziellen kamerunischen Vertretern geklärt werden, wie zukünftig der Schulbesuch für möglich viele Kinder dauerhaft sichergestellt werden kann. Bürgerkriegsähnliche Umstände die genau zu dieser Zeit ausgebrochen sind, verhinderten dies leider. Im Jahr 2010 werden wir hier einen neuen Anlauf starten. 
 

Dorfschulkinder in Koba mit Eltern (der Herr hinten links mit dem hellblauen Hemd ist 
der Dorfschullehrer)

Die Kinder haben die neuen Schulbänke sofort in Beschlag genommen 
und freuen sich sehr. 

Freudig tragen die Schüler die neuen Schulbänke in das Schulhaus. Wo gibt es das 
noch ? - Der Schüler vorne rechts trägt Schuluniform, die eigentlich vorgeschrieben ist.
Vielen Eltern fehlt aber auch hierfür das Geld. 

Einwohnerinnen und Einwohner von Koba vor der Dorfschule. In der Mitte wieder der 
Dorfschullehrer.

Schulkinder vor der Dorfschule in Koba